Drücke auf Senden, schließe die Augen, wandere mit der Aufmerksamkeit vom Scheitel zu den Zehen. Suche keine Probleme, registriere nur Signale. Zwei tiefe Atemzüge dort, wo Spannung sitzt. Diese neutrale Bestandsaufnahme verhindert, dass Stress unbemerkt kumuliert und überläuft.
Lege Besteck kurz ab, atme durch die Nase ein, schmecke gezielt fünf Sekunden. Benenne still zwei Aromen oder Texturen. Diese Mini-Pause bricht Autopilot-Essen, stärkt Sättigungssignale und macht deine Mahlzeit zur kurzen Insel, statt zu einem weiteren To-do zu verkommen.
Stell dich ans Fenster, fokussiere erst nah, dann fern, dann seitlich. Dieses Wechselspiel entspannt die Augenmuskeln und weitet den mentalen Tunnel. Drei ruhige Atemzüge mit Betonung auf dem Ausatmen vertiefen die Wirkung und geben dem Gehirn eindeutige Pausen-Signale.

Stehe stabil, lass die Ellbogen schwer werden, kreise langsam die Schultern nach hinten. Halte den Kiefer weich, atme durch die Nase. Diese Kombi löst typische Schreibtischspannung und verknüpft Sauberkeitsgefühl im Mund mit gelöster Aufrichtung im oberen Rücken.

Wenn du das letzte Licht dimmst, verlängere zwei Minuten sanft das Ausatmen, vier Takte ein, sechs Takte aus. Die Dunkelheit signalisiert Melatonin-Zeit, die Atmung folgt nach. Zusammen entsteht ein klares, körperliches Zeichen: Jetzt ist Ruhe erlaubt und willkommen.

Beim Schließen der Wohnungstür Pause, Hand auf dem Herzbereich, einmal tief seufzen. Nenne still etwas, das gelungen ist, und etwas, das du abgeben darfst. Dieses kleine Abschlussritual verhindert Grübeln im Bett und stärkt eine freundliche Haltung zu dir selbst.
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